Startseite

Afrika

Bertolt Brecht

Blues/Worksongs

Diverses

Erich Kästner

Hanns Eisler

Heinrich Böll

Heinrich Heine

Jiddische Lieder

Joachim Ringelnatz

Käpt'n Blaubär

Kritische Lieder

Kanonrunde

Kindermusicals

Kurt Tucholsky

Musikpädagogik

Schattenspiele

Tanz der Löwen

Herausgeber

Hörbeispiele

Kontakt

Das Lächeln der Mona Lisa

10,00 €

Inhalt:
 
1. An den deutschen Mond
2. Das Lächeln der Mona Lisa
3. Das Lied von der Gleichgültigkeit
4. Das Mitglied
5. Der Sucher
6. Die Frau spricht
7. Karrieren
8. Die Tagung
9. Merkt ihr nischt?
10. Olle Germanen
11. Park Monceau
 
Aus dem Vorwort: Kurt Tucholskys Beliebtheit als Autor von Chanson-Texten ist ungebrochen. Während der Nazi-Zeit verbrannt und verboten, waren es vor allem auch seine Texte, die das frühe Nachkriegs-Kabarett rezitierte, spielte und sang: "Tucholskys Texte, so zeigte sich, hatten auch nach mehr als zwei Jahrzehnten nichts von ihrer politischen Brisanz, von ihrem kämpferischen Elan, nichts von ihrem beißenden Witz und ihrer zeitüberdauernden Aktualität eingebüßt." (Volker Kühn) Die umfassende Diskographie von Alan Lareau zeigt, dass auch in den folgenden Jahrzehnten bis in die neuere Gegenwart hinein namhafte Musiker und Interpreten nicht von ihrem "Tucho" lassen konnten und wollten, egal ob sie nun Gisela May, Hildegard Knef, Katja Epstein, Udo Lindenberg, Tim Fischer, Lutz Görner oder Ute Lemper heißen.
 
Dabei sind die "Changsongs" Teobald Tigers - denn so nannte sich Tucholsky, wenn er  Lied-Texte schrieb -  bisher immer für den Solo-Gesang reserviert geblieben. Was lag also näher, als die vorliegenden Vertonungen, die es ja in Fülle gibt, für Chor zu bearbeiten? Der Plan, mit meinem Chor NEUE TÖNE eine Tucholsky-Revue zu erarbeiten, gab den entscheidenden Anstoss, an die Arbeit zu gehen und die Ergebnisse auch für andere Chöre zugänglich zu machen. Nachdem im Band "Ideal und Wirklichkeit" ausschließlich Kompositionen Hanns Eislers von mir für gemischten Chor bearbeitet und veröffentlicht wurden, enthält dieser Band nun Vetonungen weiterer Komponisten. Dabei ist die Auswahl nicht nur davon geprägt, ob sich die jeweilige Vertonung für die Chor-Bearbeitung eignet und der Text auch heute noch genug Aktualität besitzt, sondern auch die Bedingungen für den Erwerb der notwendigen Abdruck- und Bearbeitungsrechte war ein Kriterium für die Aufnahme in diesen Band. Nicht alle Rechtsinhaber sind entsprechend kooperativ oder waren bereit, auf größere Tantiemen zu verzichten. Um so mehr sei an dieser Stelle noch einmal all jenen gedankt, die durch die Erteilung der Abdruck- und Bearbeitungsrechte diese Veröffentlichung ermöglicht haben.  Zusammen mit dem "Eisler-Band" haben interessierte Chöre nun sicherlich genügend Material zur Verfügung, um vielleicht ein ganzes Tucholsky-Programm auf die Beine zu stellen.